Gravierende Änderungen in der DPV Satzung werden vorbereitet und beantragt. Die Änderungsvorschläge zur Satzung (hier als PDF) wurden am 18.1. dem Hauptausschuss vorgelegt und dort diskutiert. Bin gespannt, ob der Verbandstag am 14. März sich diese Entmachtung gefallen lässt. Die gravierenden Änderungsvorschläge der §§ 8, 11, 13 und 15 (die meisten Änderungen hängen direkt oder indirekt mit dem geforderten Hauptausschuss zusammen) sind in meinen Augen zutiefst undemokratisch. Und eigentlich geht es doch darum den „Machern“ möglichst viel Entscheidungsfreiheit zu geben. Veränderungen in verschiedenen „Ordnungen“ (…  die Verkürzung der Entscheidungswege, statt immer ein Jahr lang warten zu müssen um neue Gedanken verbindlich zu verstetigen …) ziehen dann die Sachzwänge nach sich und der Verbandstag darf dann den von Sachzwängen mitbestimmten Etat beschließen.

z. B.

Neu:
§ 11 Verbandstag …

(6) Ist ein Mitglied bei der Behandlung eines Tagesordnungspunktes, der während einer Hauptausschusssitzung behandelt wurde (z. B. Etat Positionen), nicht anwesend gewesen oder hat sich ausweislich des Protokolls dazu nicht geäußert, so kann es bei der Behandlung der Sache anlässlich des Verbandstages keine Ausführungen machen, es sei denn, 3/4 der anwesenden Stimmen sprechen sich für die Zulassung eines entsprechenden Antrages aus.Der Antrag ist von dem Mitglied schriftlich (e Mail genügt nicht) vor dem Verbandstag bei der Geschäftsstelle einzureichen und muss alle Einzelheiten darlegen, die Gegenstand der Aussprache sein sollen …

Wenn wir (LPVB) also keinen Vertreter zum geplanten Hauptausschuss senden bzw. dieser sich zu einem Punkt nicht äußert, hat unser Vertreter künftig auf dem Verbandstag die Klappe zu halten. Mir scheint hier möchten einige Technokraten die Diskussion, die sicher manchmal unbequem ist oder überflüßig erscheint, mit Satzungstricks und Formalitäten unterbinden. Hört sich doch „richtig superdemokratisch“ an …

Warum ist es ein Problem, wenn Neuerungen im Boulesport eingeführt werden sollen, diese auf dem nächsten Verbandstag beschließen zu lassen? Haben wir es so furchtbar eilig? Ich denke nicht. Um Entscheidungen mit breiter Zustimmung aller Verbandsangehörigen zu treffen, gehört auch, dass neue Vorschläge frühzeitig veröffentlicht werden und von der interessierten Mitgliedschaft diskutiert zu werden können.
 

Martin

 

Hier der von mir für den 1. BCK formulierte Antrag an die LDV des LPVB diese Satzungsänderungen abzulehnen und die Originalanträge als ZIP Archiv. Warum werden diese Anträge eigentlich nicht der interessierten Verbandsöffentlichkeit auf der DPV Website vorgestellt, mit einer Einleitung über Sinn und Ziel. Einzig in Klaus Eschbachs Jahresrückblick wird darüber informiert – allerdings so, als ob schon alles beschlossen worden wäre.

Und so findet ihr das Boulodrome Kreuzberg

U-Bahn:

Hermannplatz, Schönleinstr. und Görlitzer Bahnhof.

 

Bus:

M29 Haltestelle Ohlauer Str.


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