Abenteuer Bundesliga!

 

Bericht vom 1. DPV Bundesligaspieltag 2009 in Mannheim.

Es begann alles so schön im Salatgarten in Berlin-Kreuzberg. Alle Spieler waren pünktlich und es schien die Sonne. Da ahnte noch niemand was auf uns am Wochenende zukommen würde. Die Bahnfahrt nach Mannheimmit fing mit 30 minütiger Verspätung an, so das wir erst gegen 1.00 Uhr Nachts im Hotel waren und zu Bett gingen.

Um 7.30 Uhr klingelte dann auch schon wieder der Wecker und beim Blick aus dem Fenster wußten wir, was heute auf uns zukommen würde. Es gab ein kollektives „Mistwetter“ – was haben wir hier zu suchen und warum tun wir uns das hier eigentlich noch an.

Pünktlich um 10.00 Uhr begann dann für uns auch das erste Spiel. Der Gegner hies Tromm und wir waren schon ziemlich durchnässt.

Foto: Christian Kunz

Uns wurde schnell klar, dass wir unseren Zug der um 19.31 Uhr wieder nach Berlin gehen sollte, nicht erreichen würden ohne die letzte Partie gegen Hauenstein abzuschenken. Nach einer kurzen Mannschaftsbesprechung entschieden wir uns dann alle, dass wir auf das letzte Spiel verzichten werden, um sicher zu stellen dass wir auch unseren Zug erreichen können. Die Zugfahrt hatte schließlich trotz Sparticket schon sehr viel Geld gekostet. Dies teilten wir dann auch den Verantwortlichen des DPV mit, diese zeigten dafür Verständniss und versprachen uns die Spiele so schnell wie möglich durchzuziehen. 

Unser Verdacht wurde immer wahrscheinlicher als wir um 12.30 Uhr noch immer nicht mit den Tripletten fertig waren. Gegen 15.00 Uhr hatten wir schließlich unsere erste Begegnung gegen Tromm mit 4:1 für uns entschieden. Der nächste Gegner hies Lützelsachsen. Bei uns kam langsam aber sicher Unruhe auf, die dazu führte, dass wir diese Partie mit 1:4 verloren. Hier wäre ohne weiteres auch ein knapper Sieg drin gewesen.

Nun war es 17.15 Uhr, die Uhr tickte. Wir drangen darauf sofort weiterspielen zu können, sobald unser nächster Gegner Hauenstein seine Partie gegen Freiburg beendet hat. Auch der DPV setzte sich dafür ein. Gegen 17.30 Uhr begannen wir mit den beiden Tripletten. In der Zeit kam mir eine Idee, ich telefonierte mit Martin und erkundigte mich wann der nächste Zug nach Berlin ging und was es kostet.

In kürzester Zeit gewannen wir dann die 2 Tripletten. Nun war es 18.15 Uhr und wir machten noch einmal eine Mannschaftsbesprechung. Ich regte an, dass ich im Mixte spielen werde und wenn die Zeit knapp wird diese Spiel mit Birgit aufgeben werde und das wir uns dann zusammen mit meiner Tochter und Heidi auf den Weg nach Berlin machen werden. Die anderen beiden Doubletten spielen weiter und versuchen den nötigen Sieg einzufahren. Sie müssten dann mit den Nachtzug um 23.59 Uhr nach Berlin fahren.

So wurde es dann auch gemacht und wir gewannen die Partie 3:2. Von Klaus Eschbach als DPV Verantwortlicher wurde uns hoch angerechnet, dass wir hier nicht als komplette Mannschat abgereist sind und dadurch eine  evtl. sportliche Wettbewerbsverzerrung verursacht hätten.

Leider sind unserem Verein dudurch zusätzliche Kosten entstanden. Aber hier mußte eine Entscheidung getroffen werden und die haben wir als Mannschaft zusammen getroffen. Nämlich für den Pétanquesport und die weitere gute Reputation unseres Vereins in ganz Boule Deutschland.

Mit Mühe und Not erreichten wir den Zug von Mannheim nach Berlin, der dann leider kein ICE sondern ein Ersatzzug der Marke DDR ohne Bordrestaurant war. In Frankfurt waren dann auch noch Personen auf den Gleisen, sodass wir dort noch eine Stunde warten mußten. Völlig erschöpft und müde kamen wir gegen 1.30 Uhr in Berlin an. 

Wann die anderen 4 Gladiatoren Lars, Zeki, Mahmut und Kader in Berlin waren, entzieht sich meiner Kenntniss. Ich und die anderen waren längst in unseren Betten eingeschlafen.

Ein glücklicher und sehr müder Gorilla

 

Die aktuelle Tabelle:

Und so findet ihr das Boulodrome Kreuzberg

U-Bahn:

Hermannplatz, Schönleinstr. und Görlitzer Bahnhof.

 

Bus:

M29 Haltestelle Ohlauer Str.


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